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Provinz Muğla, allgemeine Informationen

Flächenmaß: 13.338 km.²
Einwohnerzahl: ca 650.000
Postleitzahl: 48
Telefonvorwahl: 0252
Campingplätze in Mugla
Landkreise: Muğla (Zentrum), Bodrum, Dalaman, Datça, Fethiye, Kavaklıdere, Marmaris, Milas,
Köyceğiz - Ortaca, Ula, Yatağan.

Besondere Sehenwürdigkeiten:
Die Walderholungsstätten von Gökova, Kızıldağ, Uslu Bay, Katrancı Bay, Küçükkargı, Değirmenbaşı, Ölüdeniz(Totes Meer), Gemiler Bay, Oyuktepe, Çabucak, Günnücek, Çetibeli, Bucak, Pamukcak und Aşı Iskelesi, die Ruinen der Antiken Städte von Bargylia, Halikarnas, Herakleia, Latmos, Iassos, Köyceğiz (Kaunos), Keramos, Knidos, Milas (Mylasa), Labrunda, Letoon, Pınara, Telmessos und Tlos, das Gümüşkesen-Denkmal, die Burgen von Beçin und Bodrum, die Grossen Moscheen (Ulu Cami) von Milas und Muğla, die Medresse von Ahmed Gazi, die Moscheen von Kurşunlu, Şeyh,Pazar Yeri, Şahidi, Mustafa Pascha, Tepecik, Hacı Ilyas, Firuz Bey, Ağa und Belen, die Kadızade- Brücke, die Museen von Mugla, Bodrum, Fethiye und Milas.

Muğla Stadt:

Das Zentrum von Muğla liegt auf einem etwa 1.000 Meter hohen Plateau, das von den Bergen umgeben wird. Einige der bekanntesten und der beeindruckendsten touristischen Zentren liegen innerhalb der Provinzgrenzen von Mugla. Da Mugla nicht direkt an der Küste liegt, wird es entsprechend weniger von Touristen besucht, sollten Sie allerdings die Möglichkeit zu einem Kurzbesuch haben, verbringen Sie zumindest einen Tag hier. Im alten Stadtzentrum (Saburhane) gibt es eine Vielzahl schöner Objekte, die den Charakter der hiesigen Architektur widerspiegeln.

Die Seldschuken eroberten die Stadt im Jahre 1080 und bereits im Jahr 1096 waren die Byzantiner in der Lage, die Stadt zurück zu erobern. Das Türkische Königreich unter Menteseogullari übernahm die Stadt 1284, etwa 1390 erfolgte die Übernahme durch das Osmanische Reich. Der älteste Teil der Stadt war von Griechen und Türken besiedelt, die glücklich nebeneinander wohnten. Der Stadtteil Saburhane stammt aus der Zeit der Osmanen. Dieser Stadtteil von Mugla hat seine alte Atmosphäre beibehalten. Die schönsten Exemplare der historischen Muglahäuser sind im alten Bereich um Saburhane oberhalb des Bazars erhalten geblieben.

Während der Wanderung durch die engen Gassen von Saburhane sollten Sie unbedingt auf die doch sehr außergewöhnliche Form der Schornsteinköpfe achten, die so gebaut sind, das der Wind niemals den Abzug des Rauches verhindern kann, egal aus welcher Richtung er bläst. Diese Schornsteinköpfe gelten auch als Symbol für die Muglahäuser. Die meisten der Häuser besitzen auch einen kleinen Innenhof. Besonders sehenswert ist das 200 Jahre alte Hafize Ana Haus, das auch schon Preise gewonnen hat und das Serefliler Haus, das nach der Restaurierung zu einem Kulturzentrum umgebaut worden ist. Das sehenswerte Museum ist im ehemaligen Gefängnis untergebracht. Im Garten des Museums findet man eine Vielzahl von antiken Statuen und Gegenständen, so das auch dieser Besuch sich lohnt. Viele Fundstücke stammen aus Ausgrabungen der nahe gelegenen Stätte Stratonikea.

Der Stadtteil Arasta ist bekannt für seine Sattler, Schuhmacher, Barbiere, Eisenschmiede und Geschäfte sowie kleine Restaurants und einem Brunnen in der Ortsmitte. Es gibt viele kleine Geschäfte, die traditionelle Souvenirs und den bekannten gewebten Mugla-Teppich anbieten. Außerdem sollte man bei all dem Bummeln nicht vergessen, einige der Spezialitäten der Region zu probieren. Kleine, einfache Restaurants bieten lokale Spezialitäten wie „eksili dös dolmasi“ (kleinpüriertes Sauerfleisch) und „keskek“ (gekochtes Getreide mit klein gehacktem Fleisch).

Im Bazar wird Ihr Augenmerk sicherlich auf den Uhrturm fallen, der im Jahre 1895 von dem russischen Meister Fulvari gebaut wurde. Das Uhrwerk läuft immer noch mit ungeheurer Präzision und am Uhrturm ist auch noch die Unterschrift von Fulvari zu erkennen. Das Yagcilar Han ist ein Anziehungspunkt für Touristen genau wie das etwa 250 Jahre alte Konakalti Han, das von den Osmanen erbaut wurde und heute als Kulturzentrum dient. Beide Objekte sind besuchenswert. Das Vakiflar Hamami (Türkisches Bad), das von Bey Ibrahim um 1334 gebaut worden ist, wurde nach seiner Restauration zum Anziehungspunkt für Einheimische wie auch für Touristen.